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GfK: Zukunftssorgen dämpfen Konsumlaune
04.02.2010 – Die Gesellschaft für Konsumforschung geht davon aus, dass der private Konsum in Deutschland in diesem Jahr stagnieren wird. Schuld seien Arbeitslosigkeit und die Angst davor.
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) geht davon aus, dass 2010 mehr deutsche Verbraucher die Krise direkt zu spüren bekommen werden. Bei den Gütern des täglichen Bedarfs reduzieren Haushalte, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder fürchten müssen, ihren Konsum um rund zehn Prozent, teilte GfK Marktforschung am Mittwoch in Nürnberg mit.
Drohende Arbeitslosigkeit lasse die Verbraucher aber nicht nur weniger ausgeben, sie legten auch mehr Geld für schlechte Zeiten zurück. Dieses Vorsichtssparen beeinträchtige den Konsum zusätzlich.
Im vergangenen Jahr waren laut GfK rund 23 Prozent der deutschen Haushalte direkt von Arbeitslosigkeit betroffen oder hatten konkrete Angst davor, arbeitslos zu werden. Für das Jahr 2010 erwartet das Marktforschungsunternehmen einen Anstieg auf rund 27 Prozent. Eine gleichgroße Zahl an Haushalten sei im Jahr 2010 krisengefährdet. Immerhin rund 46 Prozent der deutschen Haushalte seien als krisenresistent einzustufen.
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- Pressemitteilung der GfK